Ich habe in den letzten Wochen einen ausführlichen Test des Eureka J15 Pro Ultra durchgeführt. Ja, der Name klingt vielleicht etwas sperrig, aber hinter dieser sperrigen Verpackung verbirgt sich ein wahrer Alltagshelfer für den Haushalt – vorausgesetzt, man kann etwas Geräusch in Kauf nehmen. In den folgenden Zeilen möchte ich meine Erfahrungen und Eindrücke mit euch teilen und dabei ganz detailliert auf die Funktionen, die Handhabung und auch die Grenzen dieses Geräts eingehen.
Erster Eindruck und Auspacken
Als das Paket bei mir in Berlin-Mitte ankam, fiel mir zunächst das Gewicht auf. Mit über 21 Kilogramm inklusive der Station ist der Eureka J15 Pro Ultra kein Leichtgewicht, und man merkt sofort, dass hier ein ernstzunehmender Haushaltsroboter auf den Boden gestellt wird. Die Verpackung selbst ist solide, und alle Einzelteile – vom Basisgerät über den Frischwassertank bis hin zu kleinen Zubehörteilen – waren sicher verstaut.
Beim Öffnen des Kartons spürte ich sofort: Hier wird nicht an Materialien gespart. Der Roboter selbst wirkt robust, die Basisstation ist massiv, und der Staubbeutel ist angenehm groß. Für mich in einer mittelgroßen Berliner Wohnung ist das kein Problem, aber wer auf minimalistische, flache Stationen setzt, muss etwas Platz einplanen.
Aufbau und erste Einrichtung
Die Einrichtung war unkompliziert, wenn auch die App ein wenig Eingewöhnung verlangt. Über die Eureka-App habe ich zunächst ein Konto erstellt, den Roboter mit meinem WLAN verbunden und ein Firmware-Update durchgeführt. Anschließend begann der J15 Pro Ultra, meine Wohnung zu scannen.
Das 3D-Mapping ist beeindruckend: Innerhalb kürzester Zeit erstellt die KI eine präzise Karte meiner Räume. Türen, Tische, Stühle und sogar kleine Hindernisse wie Schuhpaare oder Blumentöpfe werden erkannt. Ich konnte über die App definieren, welche Bereiche zuerst gesaugt oder gewischt werden sollten. Besonders praktisch: Man kann bestimmte Bereiche gezielt nur wischen lassen, etwa das Badezimmer nach der Dusche, ohne dass der gesamte Boden behandelt wird.
Für deutsche Nutzer, die gern beim Einkauf von Elektronik sparen, lohnt sich an dieser Stelle ein Blick auf Plattformen wie Handyhase.de, MediaMarkt oder Saturn, wo der Eureka J15 Pro Ultra häufig zu attraktiven Preisen angeboten wird. Wer gleichzeitig noch Handytarife oder Kombi-Angebote sucht, findet hier auch gute Vergleichsmöglichkeiten.

Saugleistung und Lautstärke
Die Saugleistung des J15 Pro Ultra ist beeindruckend: Mit bis zu 16.200 Pa sorgt er selbst auf Teppichen für eine sehr gründliche Reinigung. Allerdings muss man einschränkend sagen: Diese Leistung geht nicht geräuschlos vonstatten. Gerade in der höchsten Saugstufe ist der Roboter deutlich hörbar. Wer also in einem Berliner Altbau mit dünnen Wänden wohnt, sollte vielleicht eher auf die mittlere Saugstufe setzen oder den Roboter tagsüber laufen lassen.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Flexibilität: Ich kann in der App einstellen, wie eng der Roboter an Hindernissen entlang fährt und wie stark er überlappende Bahnen reinigt. Der sogenannte „Tic-Tac-Toe“-Modus sorgt dafür, dass jede Fläche sowohl längs als auch quer abgefahren wird, was die Reinigungsqualität noch einmal erhöht.
Wischfunktion – Mehr als nur nass
Ein Highlight des J15 Pro Ultra ist die integrierte Wischfunktion. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzmodellen muss man hier den Mopp nicht ständig neu befeuchten. Der Roboter verfügt über einen Frischwassertank, der das Wischtuch während der Reinigung automatisch feucht hält.
Ich konnte 30 verschiedene Feuchtigkeitsstufen testen, vom leichten Abwischen bis hin zum Entfernen von hartnäckigen Ketchupflecken auf dem Feinsteinzeug. Besonders in einem Berliner Haushalt mit Fliesen, Laminat und Teppich ist diese Funktion sehr praktisch. Der Roboter hebt die Mopp-Einheit automatisch über Teppichflächen an, sodass keine unschönen Wasserränder entstehen.
KI und Objektklassifizierung
Die künstliche Intelligenz des J15 Pro Ultra versucht, verschiedene Objekte im Raum zu erkennen: Schuhe, Mülltonnen oder kleinere Hindernisse werden in Kategorien eingeteilt. Das ist besonders nützlich, wenn man einen chaotischen Alltag hat – zum Beispiel, wenn Kinder oder Haustiere unterwegs sind.
In der Praxis funktionierte die KI zuverlässig, auch wenn sie manchmal etwas „forcierend“ agiert. Glücklicherweise lässt sich dieses Verhalten in der App feinjustieren. Insgesamt erkennt die KI bis zu 150 unterschiedliche Objekte, was für den Alltag völlig ausreichend ist.
Haarentfernung und Haustierfreundlichkeit
Für Haushalte mit Tieren ist die integrierte Haarentfernung ein echtes Highlight. Die FlexiRazor-Klingen schneiden Haare, bevor sie sich um die Hauptbürste wickeln können. Bei meinem Testhaushalt ohne Langhaar-Tiere konnte ich diese Funktion nicht vollständig ausreizen, aber die Mechanik wirkt durchdacht und robust.
Wer Katzenhaare oder lange Menschenhaare regelmäßig auf dem Boden hat, wird den J15 Pro Ultra besonders schätzen. In Deutschland sind viele Haushalte auf diese Funktion angewiesen, da Teppiche und Laminat häufig zu Verfilzungen neigen.
Kantenreinigung – ScrubExtend
Einen weiteren Pluspunkt verdient die Kantenreinigung: Mit ScrubExtend fährt der rechte Mopp bis an die Wandkante und entfernt Verschmutzungen zuverlässig. Besonders in Fluren oder an Küchenfronten fällt diese Präzision auf. Die starre Seitenbürste könnte flexibler sein, wie bei einigen Konkurrenten, aber in der Praxis erfüllt sie ihren Zweck.
App und Bedienung
Die Eureka-App ist funktional, aber nicht perfekt lokalisiert. Raumbenennung und Teppichart lassen sich einstellen, werden aber manchmal nicht gespeichert. Viele Einstellungen sind über verschiedene Menüs verteilt, was die Bedienung anfangs etwas umständlich macht. Trotzdem ist die Kontrolle über Saugkraft, Wischintensität und Zeitpläne sehr granular.
Wer regelmäßig elektronische Geräte kauft, Smartphones testet oder sich über aktuelle Tarife informieren möchte, findet in Deutschland Plattformen wie Handyhase.de, Check24 oder Idealo.de praktische Hilfen. Hier kann man nicht nur Geräte vergleichen, sondern auch passende Mobilfunkverträge auswählen.
Reinigung und Wartung
Die Wartung des J15 Pro Ultra ist erfreulich einfach. Große Staubbeutel reduzieren die Häufigkeit des Wechsels, und die Mopp-Einheit kann mit heißem Wasser gewaschen und mit warmer Luft getrocknet werden. Für Haushalte mit wenig Zeit ist dies ein großer Vorteil gegenüber Modellen, die ständiges manuelles Reinigen erfordern.
Einziger Nachteil: Die Moppreinigung ist relativ laut, und die Station nimmt auf dem Boden einiges an Platz ein. In Berliner Altbauwohnungen mit begrenztem Raum muss man die Aufstellung also gut planen.

Alltagstauglichkeit in deutschen Haushalten
In meinem Test hat der Eureka J15 Pro Ultra in einer 40–50 Quadratmeter großen Wohnung vier verschiedene Raumtypen gereinigt: Wohnzimmer mit Teppich, Küche mit Fliesen, Bad mit Fliesen und Flur mit PVC. Für diese Fläche benötigte er 46–54 Minuten und verbrauchte etwa 10 % der Akkuladung.
Für die meisten alltäglichen Verschmutzungen ist der Roboter mehr als ausreichend. Natürlich ersetzt er kein sofortiges Aufwischen nach einem Rotweinfleck auf dem Teppich oder nach großen Verschüttungen, aber für den normalen Schmutz des Alltags leistet er hervorragende Arbeit.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Eureka J15 Pro Ultra war ursprünglich für über 1.000 Euro gelistet, inzwischen kann man ihn in Deutschland für rund 626 Euro erwerben – ein echtes Schnäppchen, wenn man die Funktionen und die Leistung betrachtet. Wer sparen möchte, sollte regelmäßig bei Handyhase.de, MediaMarkt oder Saturn vorbeischauen, da hier immer wieder Sonderaktionen laufen.
Der Eureka J15 Pro Ultra ist kein leiser, minimalistisch designter Roboter, aber ein sehr leistungsfähiger Helfer im Haushalt. Besonders die Kombination aus starker Saugleistung, intelligenter Wischfunktion und Haustierfreundlichkeit macht ihn in deutschen Wohnungen mit gemischtem Bodenbelag sehr attraktiv.
Man muss Platz für die Station einplanen und etwas Geräusch in Kauf nehmen, bekommt dafür aber einen Roboter, der viele Aufgaben selbstständig übernimmt und den Alltag deutlich erleichtert. Für alle, die nicht ständig Hand anlegen wollen, ist er eine lohnenswerte Investition.
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