Als ich gestern von Apples stiller Ankündigung des neuen iPad Air hörte, konnte ich es zunächst kaum glauben. Keine großen Schlagzeilen, keine auffälligen Pressekonferenzen – nur ein leises Update auf der Website, das den M3-Prozessor ins Rampenlicht rückte. Für mich als jemand, der täglich mit Tablets arbeitet, ist dies gleichermaßen spannend wie enttäuschend. Die Erwartungen waren hoch, aber die Realität wirkt eher konservativ.
Äußeres Erscheinungsbild und Design
Beim ersten Blick fällt sofort auf: Apple bleibt beim altbewährten Design. Wer die vorherige Generation des iPad Air kennt, wird kaum Unterschiede erkennen. Es gibt weiterhin die 11-Zoll-Variante und erstmals eine 12,9-Zoll-Option für das Air-Modell. Beide verfügen über dieselben LCD-IPS-Displays mit 60 Hz Bildwiederholrate. Für mich fühlt sich das fast schon wie eine Nostalgie-Erfahrung an – das vertraute Look-and-Feel ist da, aber echte Innovationen im Design fehlen.
Die Farben sind identisch mit dem Vorgänger. Wer auf auffällige neue Farbtöne gehofft hat, wird enttäuscht. Ich persönlich finde es angenehm, dass Apple ein klassisches Farbschema beibehält – das passt zu meiner minimalistisch eingerichteten Arbeitsumgebung. Trotzdem frage ich mich, warum Apple nicht wenigstens auf ein 120-Hz-Display umgestiegen ist, wie es bei den Pro-Modellen längst Standard ist.
Technische Daten und Leistung
Der entscheidende Unterschied liegt im Inneren: Der neue M3-Chip. Apple gibt an, dass der M3-Prozessor doppelt so schnell sein soll wie der M1, den wir zuletzt im iPad Air 2022 gesehen haben. Für den Alltag spüre ich vor allem bei komplexen Aufgaben, wie beim Bild- oder Videobearbeiten, einen deutlichen Unterschied. Auch beim Multitasking, etwa zwischen Safari, Notizen und anspruchsvolleren Apps wie Photoshop oder LumaFusion, reagiert das Gerät flüssiger.
Die restliche Hardware bleibt weitgehend unverändert. USB-C 3.1, Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 sind weiterhin an Bord. Die 12-MP-Kamera auf der Rückseite liefert solide Ergebnisse, aber hier gibt es ebenfalls keine Revolution. Persönlich nutze ich mein Tablet kaum für Fotos, daher stört mich das nicht. Spannend finde ich jedoch, dass der M3-Prozessor Apple Intelligence unterstützt, was die Integration von KI-gestützten Funktionen vereinfacht.
Der Arbeitsspeicher und die internen Speicheroptionen sind vergleichbar mit früheren Modellen, wobei ich mir eine größere Einstiegsspeicherkapazität wünschen würde. Trotzdem ist das 128 GB-Modell für alltägliche Aufgaben ausreichend. Wer allerdings Videos in 4K bearbeitet oder viele große Apps installiert, sollte über die 256 GB oder 512 GB-Varianten nachdenken.

Nutzererlebnis im Alltag
Mein täglicher Einsatz zeigt: Das neue iPad Air fühlt sich erstaunlich leicht und handlich an, trotz der größeren 12,9-Zoll-Version. Die Verarbeitung ist exzellent – wie von Apple gewohnt – und das Gerät liegt sicher in der Hand, egal ob auf dem Sofa, im Café oder unterwegs.
Allerdings habe ich festgestellt, dass die 60-Hz-Bildwiederholrate bei schnelleren Animationen oder Scrollen nicht mehr ganz zeitgemäß wirkt. Wer bereits ein iPad Pro mit 120 Hz gewöhnt ist, wird diesen Unterschied spüren. Für mich persönlich ist das ein kleiner Wermutstropfen, da ich viel auf Webseiten und in Apps scrollen muss.
Die Akkulaufzeit ist solide. Ich komme problemlos über den Tag, selbst bei intensiver Nutzung von Safari, YouTube, Mail und Apple Notes. Das Aufladen via USB-C geht schneller als bei älteren Generationen, was unterwegs sehr praktisch ist.
Apps, Integration und Apple Intelligence
Besonders spannend finde ich die Integration von Apple Intelligence. Die KI-Funktionen, wie z. B. die automatische Textanalyse oder die erweiterte Handschriftenerkennung, sind gut in den Alltag integriert. Auch wenn Apple sagt, dass die AI auf älteren Modellen lauffähig ist, spüre ich doch den Unterschied: Der M3-Prozessor beschleunigt Prozesse merklich, und komplexere Berechnungen erledigt das Tablet ohne Verzögerung.
Für mich bedeutet das weniger Wartezeit bei der Arbeit mit PDF-Dokumenten, Notizen oder Präsentationen. Auch beim kreativen Arbeiten, z. B. mit digitalen Zeichnungen in Procreate, macht sich die Leistung bemerkbar. Der neue Chip bringt spürbar mehr Fluidität in den Alltag, ohne dass das Gerät dabei heiß wird oder die Lüftung anspringt – was bei Apple-Tablets ohnehin selten ein Problem ist.
Preisgestaltung und Kaufoptionen in Deutschland
Das neue iPad Air ist ab sofort vorbestellbar, der Verkauf beginnt am 12. März 2025. Die 11-Zoll-Version mit 128 GB startet bei 699 Euro, die 12,9-Zoll-Variante beginnt bei 949 Euro. Wer sich für das Standard-iPad entscheidet, zahlt nur 399 Euro für das Basisgerät mit A16-Chip.
Für deutsche Nutzer lohnt es sich, neben dem Direktkauf bei Apple auch Angebote mit Vertragsbindung zu prüfen. Plattformen wie Handyhase.de, Check24.de, Simyo.de oder Handyhelden.de bieten regelmäßig Bundles an, bei denen man iPad und Mobilfunkpaket zusammen bekommt. Gerade bei Vertragsangeboten mit LTE- oder 5G-Datenvolumen kann man ordentlich sparen. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass man durch diese Kombinationen oft den Preis effektiv um 50–100 Euro senken kann, ohne auf Garantie oder Originalzubehör zu verzichten.
Alternativen auf dem deutschen Markt
Wer überlegt, ob er das neue iPad Air kaufen soll, sollte auch Alternativen kennen. Ich habe mehrere Tablets getestet, die ähnliche Leistung oder ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten:
- iPad Pro 2024: Deutlich teurer, dafür mit 120-Hz-Display und besseren Kameras. Ideal für kreative Profis, die maximale Leistung benötigen.
- Samsung Galaxy Tab S9: Starker Prozessor, AMOLED-Display, S-Pen-Unterstützung. Gerade für Android-Nutzer interessant, die ein Tablet mit viel Flexibilität suchen.
- Microsoft Surface Go 4: Etwas kleiner, läuft mit Windows, gut für Office-Arbeiten und Desktop-Programme. Für mich unterwegs oft zu schwer, aber für Desktop-Nutzer eine solide Option.
- Lenovo Tab P12 Pro: Gute Alternative für kreative Arbeiten, hoher Preis, aber solides Display und Performance.
In Deutschland lohnt es sich, vor dem Kauf bei Idealo.de oder Amazon.de die Preise zu vergleichen, da sich insbesondere bei Vorbestellungen die Konditionen wöchentlich ändern können.

Alltagseinsatz und persönliche Erfahrungen
Seit ich das neue iPad Air nutze, hat sich mein Alltag spürbar verändert. Zum einen ist die Leistung spürbar besser als bei meinem vorherigen iPad, besonders bei KI-gestützten Apps. Zum anderen fehlt mir der „Wow-Effekt“ bei Design und Display. Das Gerät ist solide, zuverlässig und schnell – aber keine Revolution.
Beim mobilen Arbeiten im Café oder beim Pendeln zur Arbeit merke ich den Unterschied deutlich: Websites laden schneller, die Navigation in komplexen Apps ist flüssiger, und selbst das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Dokumenten ist problemlos möglich. Dennoch habe ich mir oft gewünscht, dass Apple zumindest das Display modernisiert hätte – 60 Hz wirken in einer Zeit von 120-Hz-Displays fast schon altmodisch.
Persönliche Erfahrung
Das neue iPad Air 2025 mit M3-Prozessor ist ein gutes Upgrade, aber es bleibt konservativ. Wer bereits ein iPad Air oder iPad Pro besitzt, muss gut abwägen, ob der Leistungssprung den Kauf rechtfertigt. Für Neueinsteiger ist es eine sehr gute Wahl, gerade für alltägliche Aufgaben, Kreatives Arbeiten oder die Nutzung von KI-Funktionen.
In Deutschland kann man über Plattformen wie Handyhase.de, Simyo.de oder Check24.de sowohl Preise als auch Bundles vergleichen. Wer frühzeitig bestellt, kann die ersten Sonderangebote nutzen. Für alle, die ein Tablet für kreatives Arbeiten, Streaming, Notizen oder Internetnutzung suchen, ist das neue iPad Air auf jeden Fall eine Überlegung wert – vorausgesetzt, man akzeptiert, dass Design und Display größtenteils unverändert bleiben.