Wenn ich an die Entwicklung des Mobilfunkmarktes in Deutschland denke, fällt mir auf, wie stark sich die Tariflandschaft in den letzten Jahren verändert hat. Früher musste man für jede zusätzliche SIM-Karte praktisch einen eigenen Vollpreisvertrag abschließen – und das war nicht gerade günstig. Heute sieht das Bild anders aus: Mit Angeboten wie der freenet Partnerkarte, insbesondere dem „Familie & Freunde“-Tarif, hat man endlich die Möglichkeit, zusätzliche SIM-Karten zu deutlich reduzierten Preisen zu bekommen – und zwar für bis zu fünf Personen.
Ich selbst bin seit einigen Jahren freenet-Kunde und habe mich vor wenigen Monaten dazu entschieden, Partnerkarten für meine Familie zu bestellen. In diesem Artikel erzähle ich dir detailliert, wie der aktuelle Stand ist, was man als Kunde beachten sollte, wie sich die Konditionen im Alltag auswirken und warum ich die Partnerkarten nicht nur für Familien, sondern auch für Wohngemeinschaften und kleine Unternehmen spannend finde.
Wie ich auf die Partnerkarte gestoßen bin
Eigentlich fing alles ziemlich unspektakulär an: Ich wollte meiner Partnerin einen separaten Tarif mit eigener Rufnummer ermöglichen, ohne dass wir dafür einen teuren Neuvertrag abschließen mussten. Wir hatten bisher beide unterschiedliche Anbieter genutzt, was vor allem unterwegs oft zu Problemen geführt hat – mal war bei mir das Netz weg, mal bei ihr. Beim Stöbern auf handyhase.de – einer Plattform, die ich regelmäßig nutze, um aktuelle Mobilfunktarife, Smartphone-Deals und auch Sonderaktionen zu vergleichen – bin ich dann zufällig auf die „Familie & Freunde“-Aktion von freenet gestoßen.
Das Konzept hat mich sofort angesprochen: Ich bleibe Hauptvertragspartner, schließe aber für meine Liebsten Zusatzverträge ab, die nicht nur viel günstiger sind als ein normaler Tarif, sondern auch individuell angepasst werden können. Jede Partnerkarte kommt mit einer eigenen Rufnummer, eigenem Datenvolumen und natürlich einer Allnet-Flat für Telefonie und SMS. So hat jeder seine persönliche Flexibilität, ohne dass wir komplett getrennte Verträge verwalten müssen.

Was die Partnerkarte genau ist
Bei freenet bedeutet Partnerkarte, dass man zu einem bestehenden Hauptvertrag (dem sogenannten „Mastervertrag“) bis zu fünf weitere Verträge hinzufügen kann. Diese Zusatzverträge – offiziell „Familie & Freunde“-Tarife – sind nicht bloß Kopien des Haupttarifs, sondern eigenständige Verträge zu deutlich reduzierten Preisen. Je nachdem, welchen Netzbetreiber man im Hauptvertrag nutzt (Telefónica oder Vodafone), kann man zwischen verschiedenen Datenvolumen- und Preismodellen wählen.
Das Spannende daran: Die Rabatte sind enorm. Laut aktuellen Konditionen spart man bis zu 66 % gegenüber dem regulären Einzelpreis. Diese Ersparnis gilt nicht nur für kleinere Pakete mit 5 oder 7 GB, sondern auch für großzügige Optionen mit 20 GB oder sogar 35 GB Datenvolumen – ideal für Vielnutzer, Streaming-Fans oder mobile Arbeiter.
Der große Unterschied zwischen früher und heute
Früher waren Partnerkarten oft nicht wirklich attraktiv, weil man zwar den Begriff „Partner“ im Namen hatte, aber preislich nur minimal unter dem Haupttarif lag. In der Praxis bedeutete das: Wer sparen wollte, musste zu einem völlig anderen Tarif oder Anbieter wechseln – und hatte dann oft unterschiedliche Netze in der Familie, was im ländlichen Raum in Deutschland durchaus nervig sein konnte.
Heute, besonders seit dem Start des „Familie & Freunde“-Programms im November 2024, ist es anders. Die Konditionen sind so gestaltet, dass man ernsthaft Geld sparen kann, ohne auf Komfort zu verzichten.
Mein Alltag mit mehreren Partnerkarten
Ich habe inzwischen drei Partnerkarten zu meinem Hauptvertrag: eine für meine Partnerin, eine für meine Mutter und eine für mein Tablet. Die Einrichtung war unkompliziert – ich konnte alles direkt über das freenet-Kundenportal erledigen. Jede Karte kam per Post, und ich konnte zwischen physischer SIM und eSIM wählen. Letzteres war für mein iPad ideal, weil ich keine zusätzliche Karte einschieben musste.
Was mir besonders gefällt: Die Partnerkarten sind eigenständige Verträge mit eigener Laufzeit von 24 Monaten. Das bedeutet, dass meine Partnerin z. B. nicht darauf angewiesen ist, dass ich meinen Hauptvertrag verlängere – ihre Karte läuft unabhängig weiter. Das hat Vor- und Nachteile, aber in unserem Fall überwiegen die Vorteile.
Kosten im Detail – und wo sich der Rabatt wirklich lohnt
Für meine Partnerin habe ich den 35-GB-Tarif im Telefónica-Netz gewählt – für 9,99 € im Monat. Ohne Partnerkartenrabatt würde der gleiche Tarif über 25 € kosten. Meine Mutter kommt mit 7 GB für 4,99 € super zurecht, weil sie ohnehin fast nur WLAN nutzt.
Der Tablet-Tarif ist im Prinzip eine normale Partnerkarte, die ich einfach in ein iPad gesteckt habe. So kann ich unterwegs Netflix schauen oder an Projekten arbeiten, ohne mein Handy als Hotspot verwenden zu müssen.
Für wen lohnt sich die Partnerkarte?
Familien: Ganz klar, hier ist das Konzept perfekt. Jeder hat eine eigene Nummer, man kann Tarife je nach Bedarf auswählen, und man spart im Vergleich zu Einzelverträgen schnell mehrere hundert Euro pro Jahr.
Paare: Wenn man ohnehin gemeinsam in einem Haushalt lebt, macht es keinen Sinn, zwei völlig unabhängige Verträge zu bezahlen. Mit Partnerkarten spart man massiv.
WGs: In einer Wohngemeinschaft kann jeder Mitbewohner einen günstigen Vertrag bekommen, ohne selbst lange nach Schnäppchen suchen zu müssen.
Selbstständige & kleine Firmen: Ideal, um Mitarbeitern günstige Diensthandys zu geben, ohne gleich komplexe Business-Tarife abschließen zu müssen.
Vorsicht: Vertragslaufzeit und Kündigung
Ein wichtiger Punkt, den viele übersehen: Partnerkarten haben eigene Mindestlaufzeiten. Wenn mein Hauptvertrag endet und ich ihn kündige, bleiben die Partnerkarten bestehen – nur eben zum regulären, nicht rabattierten Preis. Das kann unangenehm werden, wenn man es vergisst. Deshalb notiere ich mir Kündigungsfristen inzwischen direkt in meinem Kalender.

Vergleich mit anderen Anbietern
Natürlich hat freenet nicht das Monopol auf Partnerkarten. Die Telekom, Vodafone direkt und o2 bieten ebenfalls Multi-SIM- oder Partnerkartenmodelle an. Allerdings sind die Preisstrukturen dort oft weniger attraktiv, und manche Optionen – wie bei der Telekom – kosten immer noch deutlich über 15 € pro Zusatzkarte.
Ich habe mir das durchgerechnet: Selbst wenn man bei Aktionen anderer Anbieter ein paar Euro spart, kommt man selten auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, das freenet aktuell bietet.
Wo ich mich über Tarife informiere
Neben handyhase.de nutze ich regelmäßig:
- Verivox.de – gut für objektive Tarifvergleiche, auch für DSL und Strom.
- Check24.de – oft mit exklusiven Cashback-Aktionen.
- freenet.de – natürlich direkt, wenn es um die genauen Konditionen der Partnerkarten geht.
Gerade bei Sonderaktionen lohnt es sich, auf mehreren Plattformen nachzusehen, weil Rabatte nicht immer auf allen Seiten gleichzeitig auftauchen.
Meine tägliche Lebenserfahrung
Seit ich die Partnerkarten nutze, zahle ich insgesamt weniger als zuvor – trotz mehr SIM-Karten und mehr Datenvolumen. Ich habe volle Kostenkontrolle, meine Familie ist erreichbar, und wir sind alle im gleichen Netz unterwegs. Das hat im ländlichen Rheinland-Pfalz schon mehrfach den Unterschied gemacht, wenn das Netz mal schwächelt.
Das Einzige, worauf man achten muss, sind die Laufzeiten und die Kündigungsfristen. Wer das im Blick hat, kann mit den Partnerkarten von freenet wirklich viel Geld sparen – und das ohne auf Leistung zu verzichten.